Veröffentlicht am: Juni 2, 2020 Geschrieben von: Ella Comments: 0
Zu diesen Songs wird am liebsten trainiert

Musik gehört für viele Sportbegeisterte einfach dazu, wenn man sich ins Fitnessstudio aufmacht. Das Training an den Geräten geht mit dem richtigen Song einfach leichter von der Hand. Das ist mittlerweile sogar wissenschaftlich dokumentiert. Zahlreiche Streaming-Anbieter untersuchen regelmäßig die Hörgewohnheiten ihrer User und veröffentlichen die Charts der beliebtesten Workout-Songs. Darunter finden sich nicht nur neue Titel, sondern auch Stücke, die regelmäßig gerne im Fitnessstudio gehört werden.

Schließlich ist es erwiesen, dass Songs mit schnelleren Beats ein längeres und intensiveres Training ermöglichen. Der richtige Rhythmus beim Joggen lässt die Sportler entspannter laufen und sanfte Klänge sind ideal für Yoga. Die richtige Musik steigert den Energielevel und motiviert. Das liegt daran, dass die Musik und die Texte Emotionen wecken und die Abläufe im Körper verändern. Der Herzschlag beschleunigt sich und Endorphine werden ausgeschüttet. Dadurch fühlt man sich glücklich, stark und motiviert. Doch wer schafft es bei den meisten Menschen diesen Zustand zu erzeugen?

Die Hip-Hop-Stars dominieren die Playlists

Wirft man einen genaueren Blick auf die zahlreichen Playlists, dann erkennt man schnell das Hip-Hop ganz vorne mitspielt. Da wäre zunächst der kanadische Rapper Drake mit seinem Song „God’s Plan“. Der eingängige Beat ist sicherlich mit ein Grund dafür, dass auch die Fitness-Begeisterten weltweit auf Drake setzen, wenn es darum geht das Training anzuheizen. Superstar Eminem bringt gleich mehrere seiner Hits in die Fitness-Playlists.

Da wäre zunächst einmal sein Klassiker „Loose Yourself“ aus dem Jahr 2002. Obwohl schon 18 Jahr alt, garantieren die treibenden Beats immer noch beste Stimmung bei Workout. „Till I Collapse” steht dem um nichts nach, auch dieser Song taucht immer wieder in den Playlists auf. Kanye West regiert nicht nur den Hip-Hop, sondern auch die Lieblingssongs der Sportler. „Power“, „Stronger“ und „Black Skinhead“ sind immer mit dabei. Beyonce-Ehemann und Rap-Mogul Jaz-Z hat ebenfalls einen Evergreen am Start. Seine Kollaboration mit den Nu-Metal Giganten von Linkin Park „Numb“ ist ein Fixpunkt im Programm an den Geräten. Ein echter Dauerbrenner stammt aus den Rocky-Filmen von Sylvester Stallone. „Eye of the Tiger“ kracht einem immer noch wie ein Brett ins Bewusstsein und hat auch nach Jahrzehnten nichts von seiner motivierenden Wirkung verloren. In der gleichen Liga spielt „Last Resort“ von Papa Roach. Selbst ebenfalls schon 20 Jahr alt, hat der Hit nichts von seiner Überzeugungskraft eingebüßt. Wer es lieber melodischer mag, der setzt auf Ed Sheeran und „Shape of you“, sowie „Uptown Funk“ von Mark Ronson & Bruno Mars.

Die Hip-Hop-Stars dominieren die Playlists
Die Hip-Hop-Stars dominieren die Playlists

Musik ist ein Top-Motivator

Natürlich variiert die Beliebtheit je nach Sportart. Eine Auswertung von Deezer beispielsweise zeigt, dass die Fitness-Jünger ihre Playlists je nach Sportart verändern. Sie alle haben jedoch eines gemein und beweisen, dass Musik ein unglaublicher Motivator sein kann, beim Workout seine selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Die Wahl der richtigen Musik hängt also nicht nur vom persönlichen Geschmack, sondern auch von der Sportart ab. Das Tempo des Songs bestimmt das Idealmaß. Die optimalen Beats per Minute liegen zwischen 125 und 140 bpm. Jetzt kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Am besten probiert man seine Lieblingssongs einfach mal aus.