Veröffentlicht am: Mai 7, 2020 Geschrieben von: Ella Comments: 0
Diese Sportfilme fachen die Motivation neu an

Sportfilme zählen zu den beliebtesten Kategorien Hollywoods. Mitreißende Geschichten, im Idealfall basierend auf True Stories, locken die Menschen weltweit ins Kino oder vor den Bildschirm. Große Herausforderungen, scheinbar unüberwindbare Hürden, starke Gegner und ein Triumph des Geistes über den Körper faszinieren seit jeher. So mancher Star hat seine Karriere mit einem legendären Sportfilm begonnen. Die folgenden Sportfilme haben Filmgeschichte geschrieben und gelten bis heute als unsterbliche Kinoklassiker.

Boxen fasziniert

Der direkte Kampf von Mann gegen Mann, oder Frau gegen Frau hat zahlreiche legendäre Streifen hervorgebracht. Bestes Beispiel dafür ist „Rocky“. Der Film vom Aufstieg des Amateurboxers Rocky Balboa symbolisiert perfekt den amerikanischen Traum. Der Underdog tritt gegen den Superstar an und muss auf dem Weg zum Erfolg jede Menge Widerstände überwinden. In der Hauptrolle begeisterte damals der noch unbekannte Sylvester Stallone, der mit „Rocky“ seine jahrzehntelange Weltkarriere begründete. Der Kinohit kassierte zehn Oskar Nominierungen, drei davon konnte er für sich entscheiden. Stallone war sowohl für die beste Hauptrolle, als auch für das beste Originaldrehbuch nominiert. Er ließ sich für seine Geschichte vom Leben des Chuck Wepner inspirieren, der einmal 15 Runden im Ring gegen Muhammad Ali überstand.

Martin Scorseses „Wie ein wilder Stier“ gilt als einer der besten Sportfilme überhaupt. Er markierte auch den Aufstieg von Robert De Niro zum Schauspiel-Superstar. Dieser stand die physische und psychische Tortur durch und wurde für seinen Einsatz mit einem Oskar belohnt. De Niro legte für seine Rolle im Lauf der Dreharbeiten 30 Kilogramm zu und begründete mit seinem Einsatz eine neue Generation von Schauspielern, die für einen Film an ihre körperlichen Grenzen gingen. Ähnlich künstlerisch erfolgreich war auch Clint Eastwoods „Million Dollar Baby“ mit Hillary Swank in der Hauptrolle. Der Film widmete sich der tragischen Lebensgeschichte der Boxerin Maggie Fitzgerald. Auch dieses Sportlerdrama räumte bei den Oskars groß ab.

Nichts konnte sie aufhalten

Große Erfolge sind oft mit großen Dramen unmittelbar verknüpft. Das beweist die Karriere von Formel 1-Weltmeister Niki Lauda wie keine andere. Ron Howards Film „ Rush – Alles für den Sieg“ dokumentiert das Duell der beiden Formel 1-Legenden Lauda und James Hunt im Jahr 1976. Im Duell des Lebemanns gegen den Perfektionisten offenbaren sich nicht nur zwei Lebensentwürfe, sondern auch ein sportlich beinhartes Duell um den Weltmeistertitel. Das alles ist eingebettet in den tragischen Rennunfall von Lauda, der das Schicksal bezwang, seine Angst überwand und innerhalb kürzester Zeit wieder in den Rennzirkus einstieg.

Nancy Kerrigan war der Liebling der amerikanischen Eistanz-Nation. Sie galt als klarer Favoritin auf den Sieg bei den Olympischen Spielen, bis ein Anschlag mit einer Eisenstange ihre Karriere zu zerstören drohte. Als wäre das noch nicht schlimm genug, sollte sich wenig später herausstellen, dass hinter dem Anschlag der Ex-Mann ihrer schärfsten Konkurrentin Tonya Harding gesteckt hatte. „I, Tonya“ erzählt die wahre Geschichte hinter dem Drama, das in den 1990er Jahren die Sportwelt schockte und mit der Silbermedaille von Kerrigan bei Olympia 1994 ein gutes Ende fand.

Vorbild David Beckham
Vorbild David Beckham

Vorbild David Beckham

Fußball ist in England Religion. Wenn man den Sport auch noch mit einer hinreißenden Story verknüpft, dann hat man „Kick It Like Beckham“. Die Komödie über ein indisches Mädchen, das ihrem Idol David Beckham nacheifern möchte, begeisterte 2002 die Kinogänger und markierte den Beginn der steilen Karriere von Keira Knightley. All diese Filme haben ihren Platz in der Geschichte der Sportstreifen gefunden und sind auch heute noch einen Filmabend wert.